Meine liebsten Beautytipps E.V.E.R., Teil eins

Heute möchte ich euch etwas sehr persönliches mit Euch teilen: meine liebsten und besten Beauty-Tipps, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe. Es fühlt sich für mich so an, als würde ich hier mein allergeheimstes Beauty-Tagebuch ins Netz stellen. Dabei möchte ich euch eigentlich nur an den Tricks teilhaben lassen, die ich tagtäglich anwende und bisher nur davon profitieren konnte. Manche Beautytipps sind eigentlich auch gar keine Tricks, sondern eher Dinge, an die man gar nicht denkt.


Schmink dich immer ab,
sobald du nach Hause kommst

Diesen Tipp habe ich mal auf einer Homepage über asiatische Beautypflege gelesen. Und da ist was dran. Denn den ganzen lieben Tag lang verstopfen wir unsere Poren mit Make-up, Puder, Blush und Co. Klar, wer mit viel Aufwand oder Hingabe sich morgens das Gesicht hübsch aufgepudert hat, der plant das mit ein. Wozu aber den ganzen Kladderadatsch im Gesicht tragen, wenn man in den eigenen vier Wänden ist und einem eh niemand (na gut, der Freund vielleicht, aber der kennt einen doch eh schon im Naturkostüm) übern Weg läuft?! Siehste, ich sag doch ist was dran. Wenn ich also inzwischen nach Hause komme, ist der erste Gang der ins Badezimmer und in Richtung Make-up Entferner. Danach noch kurz mit der Reinigungsbürste samt Reinigungslotion durchs Gesicht geschrubbt, anschließend Serum, Pflege und Augencreme aufgetragen und fertig bin ich mit dem Beautyprogramm. Das schönste daran? Wenn man wie ich des Öfteren auf der Couch einnickt (und da glaube ich nicht allein zu sein), steht zwischen dir und deinem Bett nur noch eine Runde Zähneputzen!

Verwende Mascara
vor der Mascara

Mein allerliebster Trick: durchsichtige Mascara vor schwarzer Mascara verwenden. Kennt ihr das? Man möchte sich die Wimpern tuschen, zieht das mit Tusche befleckte Bürstchen aus dem Fläschchen und will gerade ansetzen, da – Ja da realisiert man, dass die kreuz und quer stehenden Wimpern plus viel Mascara am Ende nur verkleben können und sich zu einer klumpigen, klebrigen Masse vereinen werden, die nicht nur jeden Augenaufschlag ruinieren, sondern uns zuguterletzt auch den Morgen verderben wird. Da haste dann den Salat.

Vor ein paar Jahren, es sind bestimmt schon zehn, habe ich im Drogeriemarkt ein Produkt namens „Lash & Brow Gel Mascara“ entdeckt. Es ist von Essence und kostet circa 2 Euro. Ich hab’s damals ganz unverhofft mitgenommen und mir damit die Wimpern getuscht. Danach tiefschwarze Mascara drüber und fertig waren die Wow-Wimpern. Ich sag’s euch: seitdem habe ich mir nie wieder „nur“ die Wimpern getuscht, sondern immer die „Lash & Brow“ vorab verwendet. Dadurch kann ich vorab jede einzelne Wimper separieren und den ganzen Wimpernkranz so „formatieren“ wie ich es gern hätte. Beim anschließenden Tuschen sind die Wimpern durch die transparente Mascara bereits so fixiert und gefächert, dass man sich nur noch um Farbe und Fülle kümmern muss. Ziemlich perfekt, oder?

Tunke deine Augen
in Abschminklotion

Eigentlich hätte man da auch selbst drauf kommen können (wie bei so vielem). Bei kräftigem Augen Make-up, bei dem man tief in die Beautyschublade gegriffen hat und Mascara, Lidschatten, Base und Eyeliner auf dem Auge gestapelt hat, muss man meist ganz schön stark mit dem Wattepad reiben bis man alles abgenommen hat. Daher das getränkte oder mit Abschminklotion bedeckte Wattepad circa 30 Sekunden auf das Auge drücken. So können die Konsistenzen schonmal „weich“ werden und lassen sich auch direkt besser entfernen. Das gleiche gilt übrigens für Nagellack, im besonderen Glitzer-Nagellack. Der lässt sich meist nur vom Nagel kratzen. Damit das nicht notwendig ist, einfach ein getränktes Wattepad auf den Nagel drücken und kurz wirken lassen. Du wirst sehen, wie einfach sich Kosmetik auf einmal abschminken lässt. Beim Abschminken des Auges wird zudem die hauchdünne Haut um die Augen weniger belastet, wo wir auch schon beim nächsten Punkt wären.

Verwende Augencreme
– und zwar IMMER!

Und wenn ich immer sage, meine ich: jeden Tag mindestens zwei Mal! Früher war ich eher der „Nivea-Soft-und-gut-is“-Pflegetyp. Daran ist eigentlich auch nichts verwerfliches, nur dass man ab einem gewissen Alter eben auch gezielt schomal das ein oder andere anbahnende Beauty-Problem angehen sollte. Die ersten Pigmentstörungen? Drauf mit dem Anti-Spot-Cremchen. Die ersten grauen Haare? Drauf mit der Tönung. Und so ging’s mir dann eben irgendwann auch mit der Augenpartie. Leicht trocken waren der Außenwinkel und die Lidfalte schon immer. Darauf gekommen, mal eine spezielle Pflege zu verwenden? Eher nicht. Meine Cosmo-Ex-Kollegin meinte irgendwann zu mir: „Du verwendest keine Augencreme? Das ist jetzt n Scherz oder?“ Ja ok, schuldig. Eine gekauft und jeden Tag eingecremt habe ich mich daraufhin. Und das war auch gut so. Denn nicht nur die trockenen Stellen sind verschwunden, sondern auch kleine Rötungen, Augenringe sind eher zur Seltenheit geworden und meine Haut um die Augen sieht einfach praller aus. Außerdem sieht Lidschatten so auch um einiges hübscher aus. Also bitte, Mädels, cremt euch ab sofort morgens und abends die Augen ein! (ich weiß, das hier ist eigentlich kein Trick, aber viele Mädels wissen eben noch nicht mal, dass es Augencreme gibt.)

Nur so sehen Augenbrauen
schön natürlich aus

Zu Beginn meiner Cosmopolitan Beauty-Zeit sind mir im Büro so viele unbekannte Produkte in die Hände gefallen, dass ich die Bedeutung mancher Produktnamen noch nicht mal erahnen konnte. Primer, Mizellenwasser, Lash Booster, Fruchtsäurepeeling, WHAT?! Brow Pens waren bis dahin noch kein Bestandteil meiner morgentlichen Routine. Dank ausreichendem Angebot habe ich natürlich gleich einen ausprobiert und für die erste Zeit sah’s richtig grottig aus. Das lag aber weder an der falschen Farbe noch daran, dass ich den Bogen nicht schön hätte ziehen können. Das Problem war, dass ich falsch angefangen hatte. Und zwar direkt am Brauenansatz. Tut man das nämlich, sieht die Braue, egal wie gut man den Rest hinbekommt, total unnatürlich und irgendwie zu aufgemalt aus. Richtig geht’s so: die ersten zwei Millimeter der Braue bleiben unberührt und erst dann wird gemalt (am besten mit einem soften Übergang). So sieht die Braue schön natürlich aus, egal bei um welche Brauenform es sich handelt. Ausprobieren lohnt sich, Mädels!

Was sind eure liebsten Beauty-Tricks?
Hinterlasst mir einen Kommentar…

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