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BeautyBit: der ‚Wonder Mist‘ von BIOTHERM

© theOC

Es gibt Produkte, die haben einen Mehrwert. Dann gibt es Produkte, die haben sogar zwei. Und dann wären da noch die, die sogar drei Benefits liefern. Zuletzt war hier das ‚Make-up Setting Spray SPF 30‘ von Coola (ca. 30 €) ganz weit oben auf dem Treppchen (weil Setting Spray, SPF und Mist in einem), das hat nun aber Konkurrenz bekommen. Von Biotherm’s neuen ‚Skin Oxygen Wonder Mist SPF50‘ (ca. 25 €). Let me tell you…

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Abgase, UV-Strahlung, unsichtbare Umwelteinflüsse – meine Haut muss eigentlich jeden Tag richtig leiden. Ich fahre in der ratternden, vor sich hin muffenden U-Bahn zur Arbeit, sitze locker 8-9 Stunden am Tag am Fenster (hello, Sonnenstrahlen!) und manchmal (aber nur manchmal) passiert es auch, dass ich mich nicht richtig abschminke. In Summe führt das alles zu verstopften Poren, verstärkter Talgproduktion, oxidativen Schäden und einem Feuchtigkeitsverlust meiner Haut. Vor allem Abends, wenn ich den ganzen Tag Make-up getragen habe, mit dem Kopf über dem Waschbecken stehe und versuche meine Haut von Farbe und Schmutz zu befreien, merke ich immer öfters, wie schwer der ganze ‚Mist‘ wieder runterzubekommen ist. Teilweise betreibe ich schon Triple Cleansing, um am Ende wirklich kein einziges Farbpartikel mehr auf dem Cotton Pad zu finden.

Mir hat es schon länger Sorgen bereitet, was mit meiner Haut auf Dauer passiert, wenn ich weiterhin jeden Tag mit gekippten Fenster (ah, hi Großstadtluft. Du bist ja auch noch da!) in der direkten Sonnenstrahlung sitze und vor mich hin blogge. Nix gutes, das ist mir klar. Vor kurzem trudelte dann ein Päckchen mit neuen Produkten von Biotherm ein. ‚Skin Oxygen‘ stand da ganz groß. Wenn ich derartige Begriffe lese, denke ich immer: Ein weiterer Beauty-Begriff, der wie viele andere eben auch das Blaue vom Himmel verspricht, am Ende aber vielleicht mal wieder nur die Grundversorgung sichert – und zwar in Form von Feuchtigkeit. Der Klassiker also.

Ein Produkt jedoch fiel mir irgendwie besonders auf. Ein Alu-Fläschchen mit dem Schriftzug ‚Skin Oxygen Wonder Mist‘ von Biotherm (ca. 25 €). Nach kurzer Recherche war klar: das ist ein Produkt, das ich mir definitiv auf meinen Schreibtisch stelle und dann dem Belastungstest unterziehe: eine Woche on my desk, wer nicht liefert, fliegt raus. ‚Nicht liefern‘ kann hier auch bedeuten: ich habe gar keine Lust, das Produkt überhaupt anzufassen. Ja, so etwas gibt es tatsächlich, auch nach anfänglichen Begeisterungsanfällen.

Nun gut, nun stand es da. Und ich habe jeden Tag danach gegriffen. Denn: das Produkt vereint, wie oben schon angedeutet, mehrere überragende Eigenschaften in sich: es ist ein Antioxidans-Spray, das feuchtigkeitsspendend erfrischt und einen Lichtschutzfaktor von 50 (!!!) aufsprüht – und das mit feinstem Sprühnebel. Meist kam es bei mir zum Einsatz, wenn das Make-up gegen 14 Uhr das erste Mal spürbar absackt. Oder wenn ich merke, dass der Lichtschutz zum Schutz meiner Pigmentstörungen erneuert werden sollte. Oder wenn ich dachte, dass meine Augenpartie vom vielen ins Laptop-Starren mal wieder von jeglicher Feuchtigkeit verlassen wurde (das wäre dann so gegen 16 Uhr) und ähnlich wie ich eigentlich ready ist für einen Spritz. Es ist aber gerade das Erneuern des Lichtschutzes, das es mir hier besonders angetan hat. Im Grunde kann man den eigentlich immer nur unter oder mit dem Make-up auftragen, aber seltenst danach. Mit dem Wonder Mist geht das immer wieder. und wieder. und wieder.

Ich sach’s euch: das Frische-Gefühl (gepaart mit der Sicherheit, wieder ausreichend Lichtschutz in meinem Gesicht zu tragen) hat es mir ziemlich angetan. Auch weil ich nun weiß, welches Multitalent mitunter dafür verantwortlich ist: die Chlorella-Alge. Die steckt nämlich in der fein vernebelten Textur und ist ganz nebenbei auch noch der Wunderheiler all meiner oben angesprochenen Bedenklichkeiten hinsichtlich negativer Umwelteinflüsse. Sie ist schon seit Jahren für ihre reinigende Detox-Wirkung bekannt und wurde nun von Biotherm zusammen mit Zitruswasser, weißem Tee und Blütenessenzen in die gesamte Linie verpackt.

Und was hat diese Alge nun mit den Umweltbelastungen zu tun? Caroline Négre, Scientific Director bei Biotherm, hat einige Fragen dazu beantwortet:

Wie wirken sich urbane Umweltbelastungen auf unsere Haut aus?

„Nach 15 Jahren Erforschung der Folgen zunehmender Luftverschmutzung für die Hautgesundheit – beobachtet wurden 3200 Frauen in einigen der am stärksten belasteten Großstädte der Welt – konnten wir die Auswirkungen auf Funktion und Aussehen der Haut wissenschaftlich identifizieren. Der Vergleich von Haut aus belasteten und aus nicht belasteten Gebieten zeigt vor allem 6 Folgen: erweiterte Poren, verstärkte Fettigkeit, vorzeitige stressbedinge Hautalterung, zunehmende Pigmentflecken sowie gesteigerter Empfindlichkeit und Rauheit der Haut.“

Wie kommt es zum Sauerstoffmangel der Haut?

„Die Haut ist porös und ermöglicht das Eindringen von Schadstoffen; manche davon verbleiben auf der Epidermis. Die Haut wird geschwächt, ihre Barrierefunktion beeinträchtigt und die Poren verstopfen. Die Haut kann sich nicht mehr gegen toxische Angriffe wehren und „erstickt“ buchstäblich.“

Welche Rolle spielt die Chlorella beim Kampf dagegen?

„Chlorella gehört zu den Süßwasseralgen mit dem höchsten Gehalt an Chlorophyll – daher auch der Name „atmende Alge“. Mit ihrer sauerstoffproduzierenden Detox-Wirkung ist sie in der Lage, ihr Umgebungswasser zu klären; als Pflege-Wirkstoff hilft sie, den Eigenschutz der Haut zu kräftigen.“

Gut, Mädels, ihr wisst was nun zu tun ist (sprüht und esst die Chlorella-Alge!). Das hier sind übrigens die anderen, neuen Produkte der Skin Oxygen Reihe, die sich auch ganz der Aufgabe von „reinigen, klären, hydratisieren und erfrischen“ verschrieben haben:

Swantje Bernsmann: Hey! Mein Name ist Swantje und ich bin Beautyjunkie, Instagram Heavy User und horte Augenbrauenstifte. Okay, eigentlich auch Bronzer, Haarprodukte und jeden soften Highlighter, den ich auftreiben kann. Ich like vor allem edgy Beautythemen, die mit einem Augenzwinkern geschrieben sind. Welcome to theOC!

View Comments (3)

  • Vor allem bei einer Firma, die sonst so hübsche Verpackungen hat, manchmal sind das richtige Handschmeichler, und das kühle Glas fühlt sich so wertig an... mmmmmmh. Ein gutes Re-Design würde da definitiv noch mehr Kauflust wecken als die ohnehin schon guten Argumente dafür :D

  • SPF 50 macht mich neugierig! (Das Design ist ehrlich gesagt hässlich.) Was bei den SPF-Angaben halt immer so die Krux ist: das ist nur bei einer gewissen (sehr großen) Menge gewährleistet, die vermutlich keiner auf sein Gesicht und Co schmiert. Aber bei diesem SPF reicht's, wenn am Ende auch nur 30 übrigbleiben. Werde testen!

    • Stimme dir vollkommen zu: das Design ist (mal wieder) unterirdisch. Ich frage mich das auch immer wieder: warum wird ein so effizientes Produkt so hässlich designt? I don't get it! Und beim SPF stimme ich dir zu: da muss ordentlich gesprüht werden, dass der flächendeckend sitzt. Aber das lässt sich ja realisieren ;)