OrigiNails: Triangel-Nailart

Ohne Glitzersteine und Blümchen kann Nailart richtig cool aussehen – wenn man weiß wie! Ich fische die coolsten Designs zum nachlackieren, ausprobieren und probe tragen aus dem Netz.


Diese Nailart ist die Kombination zweier Lacke, wobei mit einer Farbe der Nagel grundiert wird und mit dem anderen die Spitze verschönert wird. Um so etwas umzusetzen, arbeite ich fast immer mit Tesa, weil es die schnellste, günstigste und einfachste Variante ist. Mir wäre es viel zu aufwendig, im Internet spezielle Schablonen oder Folien zu bestellen. Damit das aber klappt und man am Ende nicht die ganze frisch lackierte Farbe durch den Tesa mitabzieht, macht es Sinn, den Nagel mit einem Gel-System zu grundieren. Ich liebe die Gel Nail Lacquer von Isadora. Bei ihnen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis, sie sitzen bombenfest und man braucht keine spezielle Lampe zum aushärten. Wenn man bei ihnen später den on top platzierten Tesa-Streifen abzieht, passiert: nix! Für die Spitze habe ich einen Glitzerlack verwendet, da der keinen Überlack benötigt und an der sonst extrem schnell absplitternden Kante fest sitzt. Also los…

#1 Nägel gründlich von Nagellackresten befreien und je nach Wunsch feilen. Einmal gut die Hände waschen, damit aller Schmutz oder mögliche Fettreste (von der Handcreme) entfernt werden.

#2 Die Nägel lackieren. Ich habe mich für den soften Grauton „Turtledove“ aus der Gel Nail Lacquer Serie von Isadora (ca.11 €) entschieden, der aus der Herbst/Winter-Kollektion stammt und ab Mitte August bei Douglas erhältlich ist. Der passt jetzt zu weißen Flatterkleidern, Shorts plus T-Shirt und sieht einfach sommerlich aus. Bei den Lacken der Gel Nail Lacquer Serie von Isadora braucht es keinerlei Base Coat, weshalb ich an dieser Stelle darauf verzichte. Nach zwei gut durchgetrockneten Farbschichten und dem dazugehörigen Top Coat ist die Grundlage schon mal fertig. Wer keinen Gel Nagellack verwendet, sollte auf Base und Top Coat auf keinen Fall verzichten.

#3 Jetzt heißt es Geduld haben, auch wenn’s schwer fällt. Denn je länger der Lack getrocknet ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit durch den Tesa etwas Lack mit abzureissen. Lieber zehn als fünf Minuten warten, bevor am Ende alles für die Katz war 🙂

#4 Während der Trockenphase (aber bitte nicht zu früh!) beginnen, die Tesa-Steifen zuzuschneiden. Je nach Belieben kann man den Winkel und die Form des Dreiecks bestimmen. Wenn zehn Exemplare an der Tischkante kleben, bist du bereit sie auf die Nägel zu kleben. Aber bitte vorsichtig und nur dezent andrücken (Auf einem Bild habe ich die Form der Dreiecke nachgezeichnet, damit man sie besser erkennen kann).

#5 Beim Lackieren gibt es jetzt nur zwei Dinge zu beachten: nicht zu viel Lack auftragen und immer vom Nagel weg lackieren, also zur Nagelspitze hin. So minimierst du die Gefahr, dass Lack unter den Tesa läuft. Nach mehreren Tests lautet die oberste Regel: so wenig Lack wie möglich verwenden, sonst wird das Dreieck wulstig und löst sich schnell ab.

#6 Stell dir die Uhr und warte nochmal fünf Minuten – sicher ist sicher! Dann kannst du vorsichtig die Tesa-Steifen ablösen. Bei Patzern kannst du mit einem Rosenholzstäbchen kurz nacharbeiten. Ansonsten war’s das auch schon! Viel Erfolg beim Nachlackieren!

Fotos: The Original Copy